Nach einer Führung der Gunners zur ersten Pause übernehmen die Bulls zunehmend die Kontrolle über das Spiel und lassen den Gunners am Ende keine Chance.
Sebastian Käferle, Kapitän Gunners: Kapfenberg hat verdient gewonnen, sie waren heute das bessere Team.
Hefte Helfen Bulls Kapfenberg - UNGER STEEL Gunners Oberwart: 75:60 (12:16, 39:31, 58:45)
Werfer Bulls: Andrew Jones 22, Taye Fields 20, Vitalii Zotov 11, Ryan Lobreau 10, Quinton Green 5, Nemanja Krstic 5, Daniel Grgic 2, Mirza Bajramovic, Tobias Schrittwieser
Werfer Gunners: Glenn Taylor Jr. 15, Daniel Köppel 15, Ezekiel Montgomery 7, Jonathan Knessl 7, Quincy Diggs 6, Edi Patekar 4, Sebastian Käferle 2, Florian Köppel 2, Renato Poljak 2, Magdy Abou-Ahmed
Die Oberwarter starten ins Basketball Austria Cup-Final-Four mit Sebastian Käferle, Edi Patekar, Glenn Taylor Jr, Daniel Köppel und Renato Poljak. Erstmals in dieser Saison ist auch Quincy Diggs im Kader. Für die ersten Punkte sorgt Glenn Taylor, gefolgt von zwei Stopps der Oberwarter. Doch auch die Bulls verteidigen intensiv. 4:3 für die Bulls nach drei Spielminuten. Nach weiteren Punkten der Kapfenberger punkten Käferle, Montgomery und Knessl. Diggs liefert in Folge mit seiner ersten Aktion am Court einen Assist für Montgomery zum 8:12. Die Defense der Oberwarter arbeitet hervorragend, in der Offense fehlt noch das Wurfglück. Ein vermeintlicher Buzzer-Beater der Bulls zählt nicht, das Viertel endet 12:16 zu Gunsten der Gunners.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts dominieren die Kapfenberg Bulls den Rebound, während die Gunners schon früh in Teamfouls sind. Bei 27:22 bitte Horst Leitner seine Spieler erstmals zu einem Timeout. Die Oberwarter verkürzen auf minus drei und nun versucht Kapfenbergs Klym Artamonov den Lauf mit einem Timeout zu stoppen. Mit gutem Teamplay verkürzen die UNGER STELL Gunners auf 31:30. Die Bulls erhöhen ihren Vorsprung mit Punkten von Jones, Lobreau und Fields auf 37:31. Inside klappt zu wenig und auch der letzte Wurf vor der Pause findet nicht in den Korb. Nach 20 Spielminuten zeigt das Scoreboard 39:31.
Nach der Pause bauen die Bulls die Führung erstmals zweistellig aus, doch die Gunners antworten mit einem Dreier von Knessl und einem Tip-In von Köppel zum 42:36. Bei 47:40 Mitte des dritten Viertels muss Käferle mit seinem vierten persönlichen Foul vorerst auf der Bank Platz nehmen. Weiterhin wissen die Bulls ihren Vorsprung am Rebound zu nutzen – 49:40. Beide Teams verteidigen nun mit höchster Intensität, bevor die Bulls mit einem Dreier von Jones auf 52:41 erhöhen. Kurz vor Ende des Abschnitts muss Edi Patekar mit seinem fünften Foul vom Court. Die Bulls setzen mit einem Dreier den Schlusspunkt zum 58:45 Ende des dritten Viertels.
Das letzte Viertel beginnt, wie das dritte geendet hat: mit einem Dreier der Bulls zum 61:45. Das Momentum liegt nun ganz klar bei den Steirern. Mit Punkten von Köppel und Taylor verkürzen die Burgenländer auf 63:50. Die Spieluhr ist auf Seiten der Bulls, den Gunners läuft die Zeit, um nochmal ins Spiel zu kommen, davon. Bei 4:31 muss auch unser Kapitän mit fünf Fouls vom Court. Der Einsatz des restlichen Teams bleibt unbelohnt, das Cup-Halbfinale geht letztendlich klar mit 75:60 an die Kapfenberg Bulls.