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NEU: Start der Serie "GUNNERS BACKSTAGE"

Wir blicken hinter die Kulissen: 1. Folge: Vorstandsmitglied Wolfgang Steflitsch

Die Internetredaktion der OBERWART GUNNERS bietet den Fans und Freunden des Vereines einen Einblick in die Arbeit jener Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen und keine Interviews geben. Wir stellen in dieser Rubrik jene ehrenamtliche Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder oder auch Fans vor, die mit ihrer wichtigen Arbeit den Verein immens, und das kostenlos und freiwillig, unterstützen. In der 1. Folge spricht Gunners-Hallensprecher Gerald Ringbauer mit Vorstandsmitglied Wolfgang Steflitsch, der für den Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Gunners verantwortlich zeichnet.


Der "neue" Gunners-Vorstand, Wolfgang links - bei der Arbeit. Foto: Gunners

  • Wann bist du zum ersten Mal mit den Oberwart Gunners in Berührung gekommen? Kannst du dich noch an dein 1. Gunners-Heimspiel erinnern?

Meine erstes Gunners-Spiel hab ich erst im Jahr 2000 gesehen, soweit ich mich erinnere war es ein Spiel gegen Mattersburg. Von da weg hat mich das Spiel, vor allem aber die Stimmung in der Sporthalle begeistert. Selber habe ich nie Basketball gespielt.

  • Dein Schritt zur Pressearbeit bei den Gunners war ein logischer, war doch die "Oberwarter Zeitung" jahrzehntelang im Besitz der Rechtsanwalt-Familie Steflitsch. Was hat den Reiz ausgemacht, von einem Printmedium zu einem Onlinemedium zu wechseln?

Irgendwie war es ein logischer Schritt. Vor mir waren Fredi Jandl, Alex Böcskör und Matthias Buchetics mit der Öffentlichkeitsarbeit befasst. Weil meine Eltern wegen ihrer Pension die Oberwart Zeitung und den Druckereibetrieb nicht weiterführten, mein Bruder und ich uns eine solche Dreifachbelastung neben unserem erlernten Beruf als Rechtsanwälte nicht antun wollten, wurde 2001 die OZ hergegeben und der Druckereibetrieb geschlossen. Da mir journalistische Arbeit in die Wiege gelegt worden ist und ich diese Arbeit gerne mache war es dann logisch, als mich Alfred Wertner und Hans Hadek zunächst nur als Gast in den Gunners-Vorstand holten, dass ich in diesem Bereich meine Fähigkeiten einbringen werde.

  • Wer hat dich gefragt, ob du im Gunners-Vorstand mitwirken willst?

Der Gunners-Vorstand wurde zu dieser Zeit umgebaut, ich war neugierig und es waren lauter Menschen im Team, mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe und auch das heute noch tue.


Wolfgang (links) wirkte bei der monatelangen Entwicklung des neuen Gunners-Logos mit. Foto: Seier

  • Zu deiner eigentlichen Pressearbeit für die Gunners: wie lange arbeitest du schon ehrenamtlich für die Gunners?

Wie gesagt seit der Saison 2000/01 – 10 Jahre.

  • Welche Bereiche umfasst der Bereich "Pressearbeit"?

Jeder Außenstehende nimmt „Pressearbeit“ anders wahr, weil er immer nur einen Ausschnitt des Ganzen sieht. Hauptarbeit ist sicherlich die Homepage, die täglich betreut werden muss. Vor jedem Spiel muss für die Liga ein Vorbericht, danach ein Nachbericht und für das Spiel selber der Rebound und der Spielbericht gemacht werden. Ich sage „gemacht“, weil das Schreiben eigentlich die wenigste Arbeit beim Ganzen ist. Zuerst kommt das mitunter sehr anstrengende Sammeln und Aufbereiten aller Informationen und Inhalte. Erst dann kann geschrieben werden. Für die Homepage kommt noch ein gewisser gestalterischer Aufwand dazu, bei dem man sich auch mit der Technik auskennen muss, damit der Beitrag dann so ausschaut, wie man ihn haben will. Nebenbei mache ich noch die Gunners-Transparente und unterstütze Andi Leitner bei der Entwicklung neuer Ideen. Zu ihm muss ich sagen, dass er die treibende Kraft in unserem Verein in allen Bereichen ist und er vor allem dadurch unendlich wichtig ist, weil er uns vor immer neue Herausforderungen stellt und dabei sehr viel Wert auf Qualitätsarbeit legt.

  • Wie habt ihr die Pressearbeit innerhalb des Vereines aufgeteilt? Einer allein kann nicht schwer alles machen ...?

Einige Jahre habe ich das schon alles nahezu alleine gemacht. Seit der letzten Saison gibt es zum Glück ein Öffentlichkeitsarbeitsteam, bestehend aus Redakteuren und Fotografen wobei die Fäden bei mir zusammenlaufen. Alle die jetzt mitarbeiten, machen das immer mit sehr viel Engagement und viel Freude, was man in den Ergebnissen und in der konstruktiven Zusammenarbeit merkt. Ich muss sagen, dass der Meistertitel auf die Öffentlichkeitsarbeit insofern abgefärbt hat, da jetzt alle mit noch mehr Einsatz dabei sind! Wer im Team der Öffentlichkeitsarbeit ist, findest Du auf der neuen Homepage. Ich finde übrigens, dass diese Homepage hervorragend gelungen ist und all jene Inhalte transportiert, die uns wichtig sind.

  • Wie viele Stunden investierst du in der Woche für die Pressearbeit bzw. Vorstandstätigkeiten?

4 bis 10 Stunden ohne die Teilnahme an Spielen.

  • Wie schaut ein "Arbeitstag" im Rahmen eines Heimspieles für dich aus?

Die Hauptarbeit, der Rebound, ist am Spieltag schon erledigt. Was bleibt ist der Spielbericht für die ABL und die Gunners-Homepage, sowie die APA, wobei ich hier jetzt sehr entlastet bin weil ich nicht der einzige bin der gute Spielberichte schreiben kann. Ein Problem wird es immer dann, wenn irgendwo anders ein Engpass entsteht, etwa beim DJ. Aber mit Lukas Jandl als neuen DJ sollten wir auch das im Griff haben. Trotzdem wird mir nicht fad, weil ich mich auch in die Hallenorganisation gerne einbringe.


Wolfgang (rechts) bei der Präsentation der neuen Gunners-Homepage mit der Agentur Seier. Foto: PEKO

  • Wie hast du die Arbeit mit der Agentur Seier im Rahmen der neuen Homepage inklusive Logo-Relaunch miterlebt?

Ich hatte bisher noch nicht das Vergnügen, mit Robert Seier uns seinem Team zu arbeiten. Es war wirklich ein Vergnügen. Von der Agentur kam derartig viel Input und Kreativität, dass uns beim Logo etwa nur noch die Arbeit blieb eine von mehreren Varianten auszusuchen und diese anzupassen. Genauso war es dann bei der Homepage. Da kam so viel Kompetenz und Kreativität, dass wir bis auf wenige Feinheiten abzustimmen kaum Arbeit damit hatten. Von uns kamen natürlich die Inhalte, für den perfekten Rahmen waren Robert Seier und Manuel Hollendonner zuständig. In den Wochen der intensiven Zusammenarbeit sind sie zu richtigen Basketball-Insidern geworden und besuchen jetzt auch unsere Spiele.

  • Was waren die "schönsten Gunners-Momente" für dich persönlich?

Der Cupsieg in Wels und der Meistertitel sind für mich bleibende Erinnerungen. Und jeder Derbysieg über Fürstenfeld, Güssing und früher über Mattersburg waren für mich Highlights in der Spielsaion.


Wolfgang (rechts) im 4. Finale gegen Gmunden: er ist verantwortlich für die Pressearbeit und versendet die Gunners-Newsletter, erstellt Spielvorschauen für Bundesliga und Website, betreut die Gunnershomepage, erstellt gemeinsam mit Stefan Laimer (links mit Bart) die Spielberichte für U22 und Bundesliga und vieles mehr - bei ihm laufen alle Fäden der Gunners-Pressearbeit zusammen. Foto: Franz Weber

  • Was macht für dich den Reiz der ehrenamtlichen Arbeit für die Gunners aus?

Würde es innerhalb des früheren und jetzigen Vorstandes nicht passen, würde ich diese Arbeit nicht machen. Wenn dann der sportliche Erfolg auch noch Eintritt ist das Motivation genug.