27. Februar 2019

UNGER STEEL Gunners verpflichten Forward Dwane MINER

Verletzung von Justin Coleman ausschlaggebend

Kurz vor Ende der Transferzeit haben sich die UNGER STEEL Gunners Oberwart mit dem 2,03m großen Flügelspieler Dwane MINER verstärkt. Der 24-jährige US-Amerikaner wechselt mit beachtlichen Statistiken direkt von seinem bisherigen Verein KB Trepca Mitrovice (Kosovo Superliga) nach Oberwart: 19 Spiele / 28,8minpg / 17,6 ppg / 5,7 rpg

Das Superligateam im Kosovo war für den jungen Spieler die erste Station in Europa. Davor stand Miner 2017/18 in der NAIA für Harris-Stowe State in der starting five und verzeichnete letztes Jahr in  34 Spielen durchschnittlich 10,9 pts/Spiel und 4,9 rebs/Spiel.

Der Transfer war notwendig geworden, da die Patellasehnenentzündung von Justin Coleman nach Auskunft von Teamarzt Dr. Martin Reschl und Physiotherapeut Johannes Schober eine sehr sensible Verletzung ist, die im Heilungsverlauf nicht nur langwierig sein kann, sondern bei zu intensiver Belastung auch wiederholt auftreten könnte.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben im Cup Final4 und den Play Offs war daher eine Neuverpflichtung nötig, um Justin Coleman weitgehend entlasten zu können ohne dadurch das Team entscheidend zu schwächen. Dwane Miner unterschrieb vorerst einen „injury replacement“-Vertrag befristet für sechs Wochen.

„Dwane ist ein variabler Spieler der auf den Positionen #3, #4 und auch #2 helfen kann. Durch seine Flexibilität und Körpergröße ergeben sich besonders für unser Offensivspiel neue Varianten. Er ist ein smarter Bursche, wird aber sicher 2 Wochen brauchen, bis er uns mit seinem ganzen Talent wirklich helfen kann.“ Sagt UNGER STEEL Gunners Coach Horst Leitner.

„Ich habe im Kosovo in den letzten Monaten eine sehr turbulente, zum Teil sogar gefährliche Zeit erlebt. Das war nicht einfach für mich. Ich bin den Gunners sehr dankbar, dass sie mir spontan die Chance geben hier in Österreich zu spielen. Das Umfeld hier ist phantastisch. Ich werde mein Bestes geben, um dem Team so gut ich kann zu helfen!“ sagt Dwane Miner nach seinen ersten beiden Trainingstagen.