01. Dezember 2017

Schnelles Aus der Gunners im Cup

Die Timberwolves nutzen den Heimvorteil

Cup-Achtelfinale

D.C. Timberwolves – Oberwart Gunners 89:86  (31:27, 17:16, 16:22, 25:21)
Werfer Gunners: Dabney 24, Gregg 19, Poljak 16, Käferle 11, Schuecker 7, Szkutta 4, Wolf 3, Blazevic 2; Schuecker, Patekar
Werfer Timberwolves: Nikolic 17, Kolaric 16, Hofbauer 15, Cosic 15, John 8, Müller 7, Polakovic 6, Geisler 3, D'Angelo '2

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Kaum hat für die Gunners der Cupbewerb begonnen, ist er im Achtelfinale auch schon vorüber. Gegen entfesselte Timberwolves konnten die Gunners ihr Spielniveau des 3. Viertels nicht halten und fanden in der Schlussphase kein Rezept. Was für die Timberwolves eine Riesensensation bedeutet, ist für die Gunners natürlich eine gewaltige Enttäuschung. Gratulation an die Timberwolves!

 

Spielverlauf:

Das Spiel beginnt sehr ausgeglichen, beide Teams drücken aufs Tempo und liegen in den ersten Minuten Kopf an Kopf. In einer starken Phase der Timberwolves können sie einen 9-Punkte-Vorsprung herausspielen (29:20). Die letzten Minuten gehören nach einem Timeout dann wieder den Gunners und mit 31:25 geht es ins 2. Viertel. Im ersten Viertel trifft Renato Poljak 3 Dreier!

Mit einem Dreier von Dabney sind die Gunners auf 31:30 dran. Blazevic bekommt sehr früh sein 3. Foul gepfiffen und muss Schuecker Platz machen. Die Timberwolves spielen weiterhin erfrischend auf und zeigen, dass sie deutlich auf Erstliganiveau spielen. Was sicher auch dem Heimvorteil geschuldet ist. Couach Lluis Pino gibt sehr früh Maximilian Schuecker, Jakob Szkutta und Edi Patekar viele Spielminuten. Die Defensive der Gunners hinterlässt in vielen Phasen keinen allzu sicheren Eindruck, weshalb zwischenzeitig der Rückstand fast egalisiert werden kann (42:41 nach 7 Minuten), am Ende des 2. Abschnitts aber immer noch die Gastgeber voran liegen.

„Vollgas“ hatte der Hallensprecher angekündigt. Das haben sich die Gunners beherzigt. Nach 90 Spielsekunden liegen die Gunners 49:48 voran. Auch die Defensive arbeitet jetzt so wie sie soll. Nach 3 Minuten steht es bereits 55:48. Die Timberwolves kommen jetzt kaum in Wurfdistanz und werden von den Gunners zu vielen Fehlern gezwungen. Der 12-Punkte-Run der Gunners wird erst in der 6. Spielminute gestoppt, bei 50:57. Danach finden die Hausherren wieder ins Spiel und verkürzen auf 59:57 für die Gunners. Serienweise werden jetzt gegen die andrängenden Gunners Offensivfouls gepfiffen. Am Ende des 3. Viertels steht es 65:64 für die Gunners.

Im ersten Angriff der Gunners trifft Dabney zum 67:64. Benjamin Blazevic muss mit dem 5. Foul aus dem Spiel. Das Spiel bleibt extrem spannend, die Gunners knapp voran. Nach 7 Minuten steht es 78:76 für die Gunners. Crunchtime! Die Wiener gleichen aus Freiwürfen aus und gehen im nächsten Angriff in Führung. Diese Führung lassen sich die Timberwolves nicht mehr nehmen und siegen verdient.