15. Mai 2019

Knappe Niederlage in Spiel 1

2. Chance am Samstag um 19 Uhr

In einer spannenden Overtime-Entscheidung müssen die UNGER STEEL Gunners den Swans Gmunden den ersten Sieg überlassen. Nach holprigem Start zeigen die Gunners viel Intensität und gehen 5 Minuten vor dem Ende in Führung. Doch Gmunden rettet sich in die Overtime. Hier sind die Gäste die Glücklicheren.

Das 2. Semifinalspiel mit Heimvorteil für die steigt am Samstag um 19 Uhr!

ALLE IN DIE HALLE!!!

 

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Stimmen zum Spiel:

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: "Gratulation an Gmunden, es war ein verdienter Sieg. Wir waren heute nicht reif genug, um das Spiel nach Hause zu bringen." 

Hayden Lescault, Spieler der Gunners: "Es war ein schwieriges Spiel, wir werden in Spiel 2 stärker zurückkommen."

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: "Es war das erwartet schwere Spiel hier in Oberwart. Wir haben uns im vierten Viertel stark zurückgekämpft und gut dagegengehalten." 

Matthias Linortner, Spieler der Swans: "Unsere kompakte Teamleistung hat heute den Unterschied ausgemacht. Es war ein extrem intensives Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns."

 

UNGER STEEL Gunners Oberwart – Swans Gmunden 92:94 (16:21, 40:44, 59:66, 81:81)
Werfer Gunners: Lescault 21, Tawiah 15, Mikutis 14, Wolf 13, Coleman und Ochsenhofer je 9, Miner 8, Poljak 3
Werfer Swans: Murati 24, Friedrich 15, White 14, Brummitt 13, Murray 8, Klette und Linortner je 7, Blazan 4, Schartmüller 2


Die Starting Five der Gunners: Lescault, Tawiah, "Rising Star" Poljak, Mikutis und Wolf.

Der Aufwurf geht an die Heimmannschaft, doch die ersten Punkte gelingen den Swans. Beide Teams spielen schnell Richtung Korb, aber die Gäste sind in den Anfangsminuten treffsicherer (4:12). Die Gunners haben ihren Rhythmus noch nicht gefunden und wirken hektisch. Durch Ballverluste kommen die Swans zu leichten Punkten. Miner wird eingewechselt und bringt die Gunners mit seinen sechs Punkten in Folge wieder heran. Viertelstand: 16:21

Ballverluste und Fehlwürfe prägen auch die ersten Minuten des zweiten Viertels. Leitner nimmt ein frühes Timeout, welches Wirkung zeigt. Sein Team lässt nicht locker und kann bis auf 2 Punkte Unterschied an die Gmundner herankommen. Die Fans versuchen unermüdlich ihre Mannschaft zu unterstützen und zu motivieren. Die Gunners können anschließen (32:33), schaffen es aber bis zur Halbzeit nicht, in Führung zu gehen. Nach zwei hart umkämpften Vierteln gehen die Mannschaften mit 40:44 in die Pause.

Nach der Halbzeit geht es gleich intensiv weiter. Mikutis verkürzt wieder auf -1 (47:48), doch White macht es der Heimmannschaft mit guten Würfen nicht leicht. Die Swans bleiben weiter in Führung. Wie schon in den ersten beiden Vierteln finden die Abschlüsse der Gunners nicht in den Korb. Bis zum Ende des dritten Viertels können sich die Gäste mit 59:66 absetzen.

Ochsenhofer startet das vierte Viertel mit zwei wichtigen Dreiern. Poljak und Tawiah legen nach und verkürzen auf 69:70. Lescault schafft mit einem Dreier den Ausgleich. Die Halle bebt. Die Gunners zeigen Siegeswillen und mobilisieren ihre Kräfte für die letzten fünf Minuten. Tawiah bringt seine Mannschaft mit zwei Freiwürfen erstmals in Führung (74:72). Das Spiel der Gunners legt an Schnelligkeit zu, sie bauen die Führung innerhalb einer Minute auf +4 aus. Durch einen Steal von Poljak kann Mikutis punkten (81:74). Die Swans geben nicht auf und verkürzen eine Minute vor Schluss auf 81:79. Durch ein Foul gleicht Murati aus. Das Viertel endet mit 81:81, das Spiel geht in die Overtime.

Ochsenhofer und Tawiah sorgen mit einem Dreier und einem Dunk für die Führung (86:81). Die Swans gleichen aus (87:87), Oberwart nimmt das Timeout. Das Spiel geht Kopf an Kopf weiter. Murati punktet, die Gunners sind im Ballbesitz, verlieren ihn unter dem Korb, Murati wird gefoult, bekommt den Freiwurf und verwertet diesen, womit das erste Semifinalspiel knapp mit 92:94 endet.

Viktoria Tullmann