12. November 2017

Keine Chance bei den Dukes.

Gunners fanden nie ins Spiel

Klosterneuburg Dukes – Oberwart Gunners   (21:17, 47:30, 63:45)
Werfer Gunners: Gregg 19, Blazevic 10, Wolf 8, Poljak 7, Szkutta 6, Dabney 5, Käferle 5, Patekar 4; Wichmann, M. Schuecker
Werfer Dukes: Vay 21, Blazevic 21, Burgemeister 12, Bavcic 8, Bauer 7, Bas 6, Greimeister 6, Pettinger 2, Kilic 1

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Auf verlorenem Posten standen die Gunners beim Tabellenführer aus Klosterneuburg. Die Dukes waren um mindestens eine Klasse stärker. Die Gunners schafften auch keinen Umschwung und waren über das ganze Spiel viel zu passiv. Headcoach Lluis Pino wird aus diesem Spiel für sein Team die richtigen Lehren ziehen. In der Tabelle bleibt es beim 6. Rang.

Bereits am Donnerstag haben die Gunners damit die Möglichkeit im Spiel gegen BC Hallmann Vienna Kampfgeist und Spielfreude zu zeigen. Spielbeginn in der Sporthalle Oberwart ist um 19 Uhr!

 

Spielverlauf:

Die Gunners starten beim Tabellenführer mit Wichmann, Gregg, Käferle, Blazevic und Dabney. Bei den Dukes startet natürlich Fabricio Vay und er trifft auch gleich – völlig frei – vom Dreier. Danach folgen Dreier von Bas und Burgemeister. Für erste Punkte sorgt nach 4 Minuten Louis Dabney aus der Mitteldistanz. Die Gunners finden bisher nicht ins Spiel, ihre Angriffe bleiben harmlos. Aus einem unsportlichen Foul von Burgemeister kann Käferle einen Freiwurf treffen. Den folgenden Ballbesitz nutzt der Gunners-Kapitän für einen Dreier und Gregg legt nach. 9:8. Die Dukes – Burgemeister – treffen weiter vom Dreier. Bei 14:8. Timeout bei den Gunners. Die Defensive der Gunners ist nicht vorhanden und wenn der Gegner attackiert dann wird dann mit Foul. Wolf und Gregg verkürzen auf 19:17. Das erste Viertel endet 21:17.

Im 2. Abschnitt ziehen die Dukes auf und davon. Den Gunners gelingt offensiv nichts, defensiv nur sehr wenig. Statt die Würfe der Dukes zu attackieren, wird ihnen vielfach beim Werfen abwartend zugesehen. Auch die Freiwurfquote der Gunners bleibt unterirdisch. So endet ein enttäuschendes 2. Viertel mit 47:30.

Nach der Pause bleibt der Angriff der Gunners aus, auf die Dukes wird kaum mehr Druck ausgeübt. Vielmehr können die Dukes ihren Vorsprung weiter ausbauen. 53:33 nach 3,5 Minuten. Da hilft es auch nichts mehr, wenn Burgemeister nach seinem zweiten unsportlichen Foul aus der Halle verwiesen wird. Das 3. Viertel endet mit 63:45.

Edi Patekar trifft für die Gunners vom Dreier, erst der dritte Dreier der Gunners im Spiel. Der Vorsprung der Dukes übersteigt die 30-Punkte-Marke. 81:50. Headcoach Lluis Pino macht jetzt das einzig Richtige angesichts des Spielstandes. Er nimmt alle Legionäre aus dem Spiel und gönnt unseren Stammspielern eine Trainingseinheit unter Realbedingungen. Ein seit der 15. Minute entschiedenes Spiel endet 84:64.

Foto: pictorial/Filippovits