18. Mai 2019

Gunners neuerlich ohne Erfolg im Semifinale

Mit 2:0 für Gmunden wechselt die Serie an den Traunsee

Klöcher Bau

präsentiert das Halbfinalspiel der ADMIRAL Basketball Bundesliga

UNGER STEEL Gunners Oberwart - Swans Gmunden

 

2:0 für Gmunden. Ernüchternd. Jetzt wird es - objektiv gesehen - sehr schwer für die UNGER STEEL Gunners Oberwart. Nur noch ein Sieg für die Swans in den fehlenden drei Spielen und die Saison ist für die Gunners vorüber.

Die Swans erwiesen sich auch im 2. Semifinalspiel als reifer und effektiver. Vor allem waren sie in der Defensive kaum zu knacken.

Aber unter Druck erwiesen sie sich doch als fehleranfällig. So haben die Gunners noch immer die Chance in Spiel 3 für eine große Überraschung zu sorgen.

Das nächste Spiel in Gmunden findet am Dienstag, 21. Mai statt. Gelingt da ein Basketballwunder?

 

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Kommentare:

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Ich bin sehr stolz auf den Kampfgeist meiner Mannschaft. Wir hatten einen sehr schlechten Wurftag, haben aber bis zum Schluss gekämpft. Gmunden hat die Chancen besser genützt und zum Schluss verdient gewonnen.“

Hannes Ochsenhofer, Spieler der Gunners: „Bei uns ist in der ersten Halbzeit sehr wenig zusammengegangen. Die Swans waren sehr gut auf uns eingestellt. Das Spiel ist in ein Duell der Einzelaktionen ausgeartet. Durch Willensstärke und Motivation haben wir uns zurückgekämpft. Wir müssen uns jetzt etwas einfallen lassen, geben aber noch lange nicht auf.“

UNGER STEEL Gunners Oberwart - Swans Gmunden 58:71 (9:21, 21:32, 29:44)
Werfer Gunners:  Tawiah 13, Mikutis 12, Lescault 12, Wolf 8, Coleman 4, Poljak 2, Ochsenhofer 2, Blazevic 2, Miner 2, Abou-Ahmed 1
Werfer Swans: Friedrich 19, Brummitt 19, White 8, Blazan 6, Murati 6, Klette 5, Linortner 6, Murray 2, Draskovic 2

 

Tolle Stimmung beim zweiten Semifinalspiel. "Coach Of The Year" Horst Leitner setzt auf seine bewährte Startformation mit Lecault, Wolf, Mikutis, Coleman und Poljak. Sehr bemüht bei den Gunners der frischgebackene MVP Hayden Lescault. Fehlwürfe erschweren den Gunners den Start. So liegen die Swans nach 5 Minuten 9:4 voran. Tawiah bringt die Gunners auf -3 heran. Gmunden zeigt sich allerdings aus der Distanz treffsicher als die Gunners und zieht auf 14:8 weg. Nach 10 Minuten steht es bereits 21:9 für Gmunden.


Im 2. Viertel machen die Gunners viel Druck, scheitern ab serienweise an der starken Defensive der Swans; und an der körperlich intensiven Gangart der Gäste. Nach 3 Minuten der erste Korb – für Gmunden. Timeout bei den Gunners. Ein erster Korb gelingt erst nach 4 Minuten durch Dwane Miner. Die Gunners „verkürzen“ auf -11 (15:26). Timeout bei den Swans. Als die Gunners auf -10 verkürzen (17:27) kommt Stimmung und Hoffnung bei den Gunners-Fans auf. Mit 21:32 geht es in die Pause.


Tawiah dankt zwar mit Spielbeginn zum 23:32. Doch die Swans finden rasch ins Spiel zurück und ziehen auf 23:41 weg. Horst Leitner hofft jetzt durch Stefan Blazevic und Jonathan Knessl neuen Schwung in das Spiel der Gunners zu bringen. Die Ausbeute bleibt gering, eine Aufholjagd schaut anders aus. So führt Gmunden nach 30 Spielminuten 44:29.


Im Schlussviertel starten die Gunners eine weitere Offensive. Sie kommen auf 35:48 heran. Dann ein Dreier von Daniel Friedrich (S). Linortner (S) und Coleman müssen nach 5 Fouls aus dem Spiel. Nach 5 Minuten steht es 39:56. Alls die Gunners binnen 8 Minuten auf 8 Punkte verkürzen hoffen die Gunners auf ein Basketballwunder. Ein nicht zu kontrollierender Daniel Friedrich zerstört aber diese Hoffnung. Die Swans siegen auch im 2. Semifinalspiel verdient.